th4 dpdhl hv 2018 appel14.05.2018   Deutsche Post DHL Group hat auch im ersten Quartal 2018 an die positive Geschäftsentwicklung der Vorjahre angeknüpft.

Der ausgewiesene Konzernumsatz lag mit 14,7 Milliarden Euro in etwa auf Vorjahresniveau (2017: 14,9 Milliarden Euro). Der leichte Rückgang ist vor allem auf negative Währungseffekte und den Verkauf der Tochter Williams Lea Tag zurückzuführen. Auf organischer Basis - das heißt um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigt - steigerte Deutsche Post DHL Group den Konzernumsatz deutlich um 6,4 Prozent. Das operative Ergebnis (EBIT) verbesserte sich um 2,3 Prozent auf 905 Millionen Euro. Darin enthalten ist zum einen ein positiver EBIT-Effekt in Höhe von 44 Millionen Euro aus der Umstellung auf den neuen Bilanzierungsstandard IFRS 16, der wie angekündigt seit Jahresbeginn angewendet wird. Mit einem Ergebnisbeitrag von 108 Millionen Euro wirkte sich auch die Neubewertung von Pensionsverpflichtungen positiv aus. Dem gegenüber stand ein negativer Einmaleffekt in Höhe von 50 Millionen Euro in der Division Supply Chain. Besonders dynamisch entwickelte sich im ersten Quartal erneut das internationale Express-Geschäft. "Wir hatten einen insgesamt guten Jahresauftakt, wenngleich wir für den Rest des Jahres noch viel Arbeit vor uns haben. Mit dem anhaltenden Boom im internationalen E-Commerce ist der wichtigste Wachstumstreiber für unsere Geschäfte intakt. Wir sind weiterhin überzeugt, unsere ambitionierten Ziele für 2018 und darüber hinaus zu erreichen", sagte Frank Appel, Vorstandsvorsitzender von Deutsche Post DHL Group. Nach einem insgesamt guten ersten Quartal geht der Konzern weiterhin davon aus, das operative Ergebnis im Gesamtjahr 2018 auf rund 4,15 Milliarden Euro zu steigern. Der Umsatz im Bereich Post - eCommerce - Parcel ist im ersten Quartal 2018 um 1,7 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro gestiegen. Zu dieser positiven Entwicklung trugen vor allem Erlössteigerungen im Geschäftsfeld eCommerce - Parcel bei. Der Bereich Parcel Germany konnte seinen Umsatz dabei um 6,3 Prozent steigern, die Erlöse im Bereich Parcel Europe kletterten um 9,9 Prozent und bei eCommerce um 2,6 Prozent, währungsbereinigt sogar um 16,8 Prozent. Im Geschäftsfeld Post lag der Umsatz mit 2,5 Milliarden Euro um 1,5 Prozent leicht unter dem Vorjahreswert. Diese Entwicklung reflektiert vor allem die bekannten strukturell bedingten Volumenrückgänge. Der Unternehmensbereich Express hat auch im ersten Quartal seine seit Jahren anhaltende positive Umsatz- und Ergebnisentwicklung fortgesetzt.


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