Das Jahr 2022 stellte die globale Wirtschaft vor enorme Herausforderungen. Zur hohen Inflationsrate in Deutschland kamen Lieferengpässe und steigende Energiekosten. Klimaschützer machen eindringlich auf den Klimawandel aufmerksam, sodass besonders Produktionsunternehmen mehr auf Nachhaltigkeit achten müssen. Ein ERP-System kann dabei unterstützen, umweltfreundlichere Produktionsmethoden zu entwickeln und umzusetzen. Der ERP-Hersteller Monitor erklärt drei wichtige ERP-Trends für das Jahr 2023: Nachhaltigkeit in der Produktion, Lieferkette 4.0 und einfaches Onboarding.

 

Viele Unternehmen verfolgen noch immer das Prinzip der klassischen Linearwirtschaft. Hier gelangt nur ein geringer Anteil der Rohstoffe und Produkte in die Wiederverwendung. In Zeiten von Lieferengpässen und steigender Rohstoffpreise sind Alternativen wie die Kreislaufwirtschaft notwendig. Im Produktionsunternehmen beginnt der Herstellungsprozess damit z.B. mit der Demontage eines Produkts, das seinen Lebenszyklus erfüllt hat. In kommenden Jahren wird sich die ressourcenschonende Produktionsmethode verstärkt etablieren, da mehr Produktionsunternehmen die Vorteile der Kreislaufwirtschaft erkennen. Viele Rohstoffe werden immer knapper, die wachsende Weltbevölkerung führt zu verstärkter Nachfrage. Auch sind viele Staaten hinsichtlich der Rohstoffversorgung von anderen Ländern abhängig, wie die Energiekrise derzeit beweist. Ebenso führen Gewinnung und Verarbeitung von Rohstoffen zu erhöhten CO₂-Emissionen, die es zu senken gilt.

Ein ERP-System kann Unternehmen in der nachhaltigen Produktion unterstützen. So sind ERP-Systeme mit Fokus auf Produktion wie beispielsweise Monitor G5 ERP Fokus in der Lage, auch einen Demontage-Prozess softwareseitig zu unterstützen. Die Lösung hilft bei der Disposition der Rohstoffe für künftige Produktionsprozesse. Eine Produktionsplanung und -steuerung kann dann nachhaltig und ressourcenschonend erfolgen. Auch die Überwachung der von der Produktion produzierten CO₂-Menge auf Komponentenebene müssen ERP-Systeme künftig messen können. Diese Messung ermöglicht Produktionsunternehmen Aussagen zur CO₂-Emission jeder einzelnen im Produkt enthaltenen Komponente. Dies wirkt sich fortan nicht nur auf die Lieferantenwahl aus, sondern ist zudem für ESG-konforme Auswertungen von Bedeutung.

Eine gut funktionierende Supply-Chain ist essenziell für Produktionsunternehmen. Denn eine hohe Liefertreue gilt als Erfolgskriterium. Unternehmen haben ihre Supply-Chain in den vergangenen Jahren global ausgebaut, viele ihre Rohstoffe aus Asien bezogen. Mit der Covid-Pandemie hat sich gezeigt, dass Lieferketten störanfällig sind. In Unternehmen herrscht Unsicherheit, ob über Jahre etablierte Zulieferer Liefertermine für benötigte Materialien einhalten können. Viele Fertigungsunternehmen müssen sich nach Alternativen umsehen. Eine Prüfung lokaler Zulieferer bietet sich an, um die Lieferkette näher an den Standort oder ins eigene Land zu holen. Für die Lieferkette 4.0 benötigen Produktionsunternehmen 2023 ein passendes ERP-System. Diese ermöglichen dem Produktionsunternehmen eine neue Sichtweise auf die Supply-Chain und die Vernetzung von Daten. Durch die Digitalisierung der Informationen lassen sich Lieferanten nach Kriterien wie Liefertreue, Preis und Lieferzeit intelligent bewerten. Dies hilft bei der Lieferantenauswahl künftiger Materialbestellungen und ermöglicht hier bereits eine hohe Automatisierung.

Der Fachkräftemangel ist für Unternehmen eine zunehmende Herausforderung. Der demografische Wandel bewirkt, dass die Fachkräftelücke sich stetig vergrößert. Aufgrund dessen sollten Unternehmen sich zu attraktiven Arbeitgebern entwickeln, um dem entgegenzuwirken. Neben Angeboten zu flexiblen Arbeitszeiten, Remote Working oder auch hybriden Arbeitsmodellen gehört eine entsprechende aufgestellte Enterprise-Application-Software-Architektur (kurz: EAS-Architektur) dazu. Die Herausforderung hierbei liegt oft im Onboarding neuer Mitarbeiter. Häufig müssen sie sich ohne Schulung in ein neues System selbst einarbeiten. Deswegen ist es im Jahr 2023 wichtig, die Software so einfach wie möglich zu halten. Die kaufmännische Lösung muss benutzerfreundlich und leicht erlernbar sein. Im besten Fall ist die Software so aufgebaut, dass neue Mitarbeiter sofort damit arbeiten können. Moderne ERP-Lösungen haben eine klare Bedienoberfläche, die intuitiv bedienbar ist. Suchfunktionen helfen den Nutzern, sich im System zurechtzufinden. Zukunftsorientierte ERP-Hersteller bieten ihren Usern außerdem eine eigene Academy an, um tiefergehende Funktionen zu vermitteln.

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News vom: 05.12.2022