Die „Untersuchung der Laufzeiten und der Zustellqualität von Paketsendungen“, die von Spectos und WIK-Consult im Auftrag der Bundesnetzagentur (BNetzA) durchgeführt wurde, ergab laut Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, dass im Jahresdurchschnitt ein Großteil der Pakete spätestens am zweiten Werktag nach der Einlieferung zugestellt wurde.

 

Zu den Studienergebnissen äußert sich Marten Bosselmann, Vorsitzender des Bundesverbandes Paket und Expresslogistik e. V. (BIEK): „Wir freuen uns, dass mit der BNetzA-Studie statistisch valide Informationen zur Qualität in der Paketzustellung vorliegen. Die umfassende Paketlaufzeitmessung und die Empfängerbefragungen bestätigen: Die Paketdienste bieten ihren Kundinnen und Kunden eine schnelle, zuverlässige und hochwertige Dienstleistung. Mit einer Zustellquote von über 80 Prozent der Sendungen am folgenden Werktag und über 95 Prozent am übernächsten Werktag werden die gesetzlichen Vorgaben im Rahmen des Universaldienstes von den Unternehmen sogar übererfüllt. Die überaus hohe Kundenzufriedenheit von mehr als 90 Prozent sowie die geringe Beschädigungsquote von 4,4 Prozent bekräftigen unsere Mitgliedsunternehmen in ihrem Qualitätsanspruch.

Die Studie zeigt auch, dass für die meisten Empfängerinnen und Empfänger die Haustürzustellung weiterhin der Wunschort des Paketempfangs ist. Aber auch andere von den Paketdiensten angebotene Zustelloptionen wie das Erteilen einer Abstellgenehmigung oder die Belieferung an Paketshops und Paketstationen werden in Anspruch genommen. Dies unterstützt die Paketunternehmen in ihren Bestrebungen emissionsarm und klimafreundlich zuzustellen. Die hierfür erforderlichen Rahmenbedingungen für Investitionen in Innovationen und nachhaltige Zustellkonzepte müssen von der Bundesregierung mit einer wettbewerbsfreundlichen Postgesetznovelle weiterentwickelt werden. Zum Wohle der Verbraucherinnen und Verbraucher und der Umwelt.“

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