18.07.2016   Der IT-Dienstleister Materna hat gemeinsam mit der Hochschule Harz sowie den Fachhochschulen Bern und Kärnten eine Studie zur Wirkung von E-Government in Deutschland, Österreich und der Schweiz durchgeführt.

 

Dabei haben 6 Prozent der rund 900 angeschriebenen Behörden aus der Landes- und Kommunalverwaltung n der Studie teilgenommen, mit der herausgefunden werden sollte, wie die Verwaltungen ihren Status quo hinsichtlich E-Government einschätzen und wie E-Government zur Lösung aktueller Verwaltungsprobleme beiträgt. Mehr als die Hälfte der Befragten gab an, eine eigene E-Government-Strategie entwickelt zu haben. Im Gegensatz zu anderen Branchen, die vor allem durch äußere Einflüsse wie beispielsweise die Globalisierung oder hohen Wettbewerbsdruck zur Digitalisierung ihrer Geschäftsprozesse getrieben werden, digitalisieren sich Verwaltungen vorrangig von innen heraus. Das Spektrum der Anwendungen reicht von elektronischen Behördenpostfächern über die E-Rechnung bis hin zu elektronischen Amts- und Verkündungsblättern. Den deutlichsten Unterschied zwischen Umsetzung und Planung zeigt die E-Rechnung, die erst 20 Prozent der Verwaltungen einsetzen, aber weitere 60 Prozent fest einplanen. Im Ländervergleich liegt Deutschland klar hinter Österreich und der Schweiz.

Weitere Informationen:
www.wirkung-von-egovernment.de