Drucken
Kategorie: Dokument

th Dokument kompakt W29.07.2019 Sind die Digitale Transformation und neue Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI) tatsächlich schon in deutschen Unternehmen angekommen?, so der Titel einer Umfrage der Cherwell Software, unter 555 Arbeitnehmern aus 13 verschiedenen Branchen.

Das verstehen Mitarbeiter unter "Digitaler Transformation"

Digitale Transformation ist in aller Munde. Doch wissen die, die von diesem Veränderungsprozess letztendlich profitieren sollen, was damit genau gemeint ist? Die Antworten reichen von sehr präzisen Einschätzungen bis hin zu völliger Unkenntnis des Begriffes. Hier die Befragungsergebnisse als Ranking:

  1. Einsatz von Technologien zur Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen, um Wachstum und Effizienz zu fördern (24 Prozent)
  2. IT-Automatisierung, das heißt Automatisierung manueller Prozesse, Ausfüllen von Formularen und Ähnliches (21 Prozent)
  3. Entwicklung hin zu einem papierfreien Büro (15 Prozent)
  4. Die Nutzung von Robotern oder KI (12 Prozent)
  5. IT und/oder Daten in die Cloud oder auf mobile Geräte auslagern (10,3 Prozent)
  6. Ich weiß es nicht (10,1 Prozent)
  7. Nichts davon (5 Prozent)
  8. Einen Webauftritt für das Unternehmen erstellen (3 Prozent)

Künstliche Intelligenz: von faszinierend bis verwirrend
Genauer nachgefragt wurde, was Studienteilnehmer von der Nutzung künstlicher Intelligenz im Unternehmen halten. Die Mehrheit der Befragten (30 Prozent) ist davon "fasziniert". Rund jeder Vierte (26 Prozent) beschreibt seine Einstellung als "optimistisch", fünf Prozent sind "begeistert". Demgegenüber stehen 23 Prozent der Entwicklung eher negativ gegenüber: 15 Prozent fühlen sich durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz bedroht. "Traurig" und "verwirrt" zeigen sich jeweils vier Prozent der Befragten gegenüber dieser neuen Technologie. Die restlichen 16 Prozent wussten es entweder nicht, oder enthielten sich bei dieser Frage.

Einführung neuer Technologien: Deutsche Unternehmen wenig innovativ
Ihren Arbeitgebern attestieren die Teilnehmer der Studie unterm Strich erstaunlich wenig Innovationsfreude. Nur sieben Prozent würden ihren Arbeitgeber als Innovator bezeichnen, wenn es um die Einführung neuer Technologien zur Verbesserung von Produkten und Dienstleistungen geht. 18 Prozent zählen ihr Unternehmen zu den "Early Adoptern", die neue Technologien regelmäßig sehr früh anwenden. Mehr als die Hälfte der Unternehmen (55 Prozent) wartet, bis die Technologie allgemein verfügbar ist (30 Prozent) oder bereits flächendeckend eingesetzt wird (25 Prozent).


Weitere Informationen:
www.cherwell.com