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DHL hat damit begonnen, seine Geschäftskunden im Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland über eine wichtige Änderung im GoGreen-Produktportfolio zu informieren: Ab dem 1. September 2026 setzt der Logistiker ausschließlich auf den im Jahr 2022 eingeführten „GoGreen Plus“-Service im deutschen Paket- und Briefgeschäft. Das bedeutet, dass Treibhausgasemissionen (CO2e) nicht mehr nur ausgeglichen, sondern direkt dort reduziert werden, wo sie entstehen: in der eigenen Transport-, Zustell- und Gebäudekette von DHL.

 

Für Geschäftskunden im Paketbereich erfolgt dies als buchbarer Service, im Briefbereich als integrierte Produktleistung. Der Basis-Service „GoGreen“, über den internationale Projekte zur CO2e-Kompensation unterstützt werden, wird zum 31. August 2026 eingestellt. Dabei wurden bislang Emissionen durch die Förderung zertifizierter Klimaschutzprojekte außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette ausgeglichen.

Dazu Benjamin Rasch, Leiter Marketing und Produktmanagement im Unternehmensbereich Post & Paket Deutschland (P&P): „Unsere Kunden erwarten messbare Einsparungen bei den Emissionen ihrer Sendungen. Mit GoGreen Plus reduzieren wir Treibhausgasemissionen direkt im Transport, in der Zustellung und in unseren Gebäuden. Die Einsparungen machen wir transparent und ordnen sie den Sendungen zu. So verlagern wir den Fokus klar: von Kompensation hin zu echter Reduktion.“

Alle Geschäftskunden, die ab 1. September 2026 im nationalen Paketbereich den GoGreen Plus-Service nutzen möchten, profitieren von mehr Flexibilität: Über das Geschäftskundenportal können sie individuell festlegen, für welche Sendungen GoGreen Plus eingesetzt wird.

Im Briefbereich weitet die Deutsche Post GoGreen Plus als Inklusivleistung auf sog. „Teilleistungssendungen“ (d.h. vom Absender vorsortierte und gebündelte Geschäftspost) und Dialogpost (adressierte Werbesendungen) aus. Bei anderen Produkten wie z.B. Hybridbriefen über den E-POST Mailer oder bei allen nationalen Einschreiben ist GoGreen Plus bereits seit einiger Zeit integriert. Mit diesem Schritt erreicht GoGreen Plus eine neue Größenordnung: Künftig findet die direkte Emissionsreduktion durch GoGreen Plus bei rund 85 Prozent aller adressierten Brief- und Werbesendungen im Netz der Deutschen Post statt.

Die Umstellung von GoGreen auf GoGreen Plus betrifft nicht nur Geschäftskunden des Unternehmens. Ab 1. September 2026 ist GoGreen Plus automatisch auch bei nationalen und internationalen Privatkunden-Paketen für den deutschen Transportabschnitt enthalten. Damit kann DHL im kommenden Jahr voraussichtlich mehr als 110 Millionen Privatkundensendungen aufgrund der diversen CO2e-Reduktionsmaßnahmen nachhaltiger transportieren und zustellen.
Mit dem Service GoGreen Plus tätigt DHL zusätzliche Investitionen in Maßnahmen zur Reduktion der Treibhausgasemissionen im deutschen Logistiknetz (sog. „Insetting“). Die durch dieses „Insetting“ erzielte CO2e-Reduktion wird den GoGreen Plus-Geschäftskunden nach einem zertifizierten „Book and Claim“-Mechanismus zugerechnet.

Deutsche Post und DHL transportieren Sendungen in Deutschland bereits heute deutlich CO2e-reduziert - unter anderem mit rund 38.500 Elektrofahrzeugen auf der letzten Meile. Für die Langstrecke und im regionalen Verkehr kommen zusätzlich 570 Bio-CNG-Lkw, 39 elektrische Lkw und täglich acht eigene Güterzüge zum Einsatz. Wie kein anderes Logistikunternehmen in Deutschland investiert DHL in die Dekarbonisierung des Transport- und Zustellnetzes: rund 1 Mrd. Euro jährlich. Alle neuen Betriebsstätten werden darüber hinaus mit PV-Anlagen und Wärmepumpen ausgestattet. Der Anteil an Ökostrom beträgt rund 95 Prozent. Mit GoGreen Plus werden diese Anstrengungen forciert.

Ab September 2026 gelten in Deutschland deutlich strengere Regeln für Umwelt‑ und Nachhaltigkeitsaussagen. Grundlage ist die Umsetzung der EU‑Richtlinie „Empowering Consumers for the Green Transition“ (EmpCo) durch das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG), das Greenwashing gezielt unterbindet und unklare oder unbelegte Werbeaussagen untersagt. Damit werden Nachhaltigkeitsaussagen künftig sowohl wettbewerbsrechtlich streng kontrolliert. U.a. darf dann ein reiner CO2e-Ausgleich (Offsetting) bei Produkten nicht mehr als nachhaltig beworben werden, da er außerhalb der eigenen Wertschöpfungskette erfolgt. Die neuen Regeln schaffen Klarheit und schützen vor irreführender Werbung, was DHL ausdrücklich begrüßt.

www.dpdhl.de

News vom: 27.05.2026

Foto: DHL Group

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