Mit Infios Archer führt Infios eine Intelligenzebene ein, die Infios AI unterstützt und so die Grundlage für die Intelligent Supply Chain Execution bildet. Um Herausforderungen wie knappe personelle Ressourcen und häufige Unterbrechungen der immer komplexeren Lieferketten bewältigen zu können, müssen Unternehmen jederzeit in der Lage sein, sofort und großflächig auf Störungen reagieren zu können. Infios Archer bettet dazu die dafür notwendige Intelligenz direkt in die Ausführungsebene ein. Dies ermöglicht schnelles Handeln bei reduziertem manuellen Aufwand und einem kontinuierlichen Betrieb.
„Infios Archer steht für einen grundlegenden Wandel von ‚Systems of Record‘, die der Datenaufzeichnung dienen, hin zu ‚Systems of Action‘ für die Handlungsausführung. Das schafft einen gemeinsamen operativen Kontext und Entscheidungen können autonom umgesetzt werden“, so Eugene Amigud, Chief Innovation Officer bei Infios. „Infios Archer ist keine KI, die einfach auf bestehende Systeme aufgesetzt wird, sondern ist in die Ausführungsebene integriert und kann dynamisch wahrnehmen, entscheiden, handeln und lernen. Diese Verknüpfung von Intelligenz und Handlung macht Intelligent Supply Chain Execution überhaupt erst möglich.“
Als Intelligenzebene überführt Infios Archer die Supply Chain Execution in ein vernetztes, adaptives System. Infios Archer wurde speziell für die agentenbasierte Orchestrierung entwickelt, arbeitet in der Ausführungsumgebung und schafft nicht nur Transparenz, sondern ermöglicht eine automatisierte, geregelte operative Execution.
Während herkömmliche KI-Tools lediglich Empfehlungen oder Analysen liefern, führt Infios Archer Entscheidungen auch operativ aus und stellt sicher, dass alle Maßnahmen kontrolliert, nachvollziehbar und regelkonform durchgeführt werden. Infios Archer vereint fünf zentrale Komponenten für die Intelligent Supply Chain Execution:
- Archer Connect (Integrationsschicht)
Verbindet Daten über Unternehmenssysteme, Partner und Formate hinweg und wandelt Informationen in sofort umsetzbare Workflows um.
- Archer Fabric (Semantische Schicht)
Schafft einen gemeinsamen operativen Kontext, indem Daten über Order Management Systeme (OMS), Warehouse Management Systeme (WMS) und Transportmanagementsysteme (TMS) in Echtzeit synchronisiert werden.
- Archer Runtime (Ausführungsschicht)
Koordiniert Maßnahmen und führt Entscheidungen über Workflows hinweg und unter Berücksichtigung von Governance, Nachprüfbarkeit und operativer Nachverfolgbarkeit aus.
- Archer Studio (Agentenschicht)
Bietet eine No-Code-Umgebung zum Erstellen, Bereitstellen und Skalieren agentenbasierter Workflows mit integrierten Kontrollen und Sicherheitsvorkehrungen.
- Archer Assistant (Dialog-KI)
Liefert Erkenntnisse, Warnmeldungen, Empfehlungen und Agentenaktionen über eine einfache Chat-Oberfläche, sodass die richtige Maßnahme immer nur ein Gespräch entfernt ist.
Zusammen bilden diese Funktionen einen kontinuierlichen Kreislauf von Entscheidungen und Handlungen, der es der KI ermöglicht, die Execution entlang der gesamten Supply Chain zu koordinieren.
Infios Archer wird bereits von Unternehmen zur Automatisierung komplexer, reibungsintensiver Arbeitsabläufe genutzt. Dazu zählt die Kommunikation mit Carriern, die Auftragsabwicklung, die Sendungsverfolgung und das Ausnahmemanagement.
„Die KI von Infios ist praktisch die erste Verteidigungslinie. Sie nimmt Kontakt auf, ruft den Carrier an, erfragt den aktuellen Stand und fasst per E-Mail nach, wenn es keine Antwort gibt“, erläutert John O’Callaghan, Director of Information Technology bei CJ Logistics America. „Wir haben die Anzahl der Nachfassaktionen, die unsere Mitarbeiter im operativen Bereich durchführen müssen, drastisch reduziert, was Unsicherheiten hinsichtlich der pünktlichen Lieferung mindert.“
Dank der „Always-On“-Funktionalität reduziert Infios Archer als Intelligenzebene den manuellen Arbeitsaufwand, beschleunigt die Reaktionszeiten und verbessert die Zuverlässigkeit der Dienstleistungen.
Infios Archer bildet die intelligente Grundlage für die Intelligent Supply Chain Execution und führt Bestellungen, Lager und Transportnetzwerke in einem gemeinsamen, vernetzten Ökosystem zusammen. Durch die direkte Einbettung von KI in die operativen Workflows lassen sich Probleme früher erkennen, routine- und ausnahmenbasierte Entscheidungen automatisieren und Maßnahmen bereichsübergreifend koordinieren. Manuelle Eingriffe und Verzögerungen im Arbeitsablauf werden reduziert, die Servicequalität und Resilienz verbessert, Governance, Transparenz und Nachvollziehbarkeit sind jederzeit gewährleistet.
Das Ergebnis ist „Execution Without Interruption“ - ein kontinuierlicher Echtzeitbetrieb, der dafür sorgt, dass Supply Chains auch bei Störungen reaktionsfähig und widerstandsfähig bleiben.
News vom: 09.07.2026
Foto: Infios GmbH



